Wellness und Australien

Bereits seit den 50er Jahren gibt es den Begriff Wellness, der aus den USA stammt. Das Wort leitet sich aus Well-being und Fitness oder Happiness ab. Unter Wellness werden heute die Anwendungen bezeichnet, die das seelische, geistige und körperliche Wohlbefinden bessern und steigern. Es gibt ein großes “Wellness“ Angebot mit Bädern, Massagen als Wochen- oder Tagesprogramm. In den letzten Jahren wird vermehrt Wert auf Naturkosmetik und Naturmethoden zur Heilung gelegt und zum Wellness gehören heute auch aktive oder passive Entspannungstechniken wie z.B. Meditation und autogenes Training. Es wird der bewusste Umgang mit Lebensmitteln und der Natur gelehrt und auch eine regelmäßige körperliche Bewegung ist Bestandteil des Wellness. Weltweit gibt es in jedem Land Wellness-Angebote mit den Naturprodukten des jeweiligen Landes. Auch Australien hat sich diesem Trend angeschlossen und bietet Wellness-Urlaube oder –Aufenthalte an.

Gerade Australien, der magische Kontinent, hat viele eigene Naturprodukte für Gesundheit und Wellness, denn dort können die Bewohner noch vom Wissen der Aborigines profitieren. In fast allen Ländern weltweit ist ein Großteil des Wissens um die Naturheilkunde in den letzten Jahrhunderten verloren gegangen und muss jetzt mühsam wieder erarbeitet werden. Aus Australien kommt z.B. der Manuka Honig, der gezielt zur Wundheilung auch in den Kliniken eingesetzt wird. Australien gehört inzwischen zum größten Lieferanten von Aloe Vera. Auch das Eucalyptusöl und die Räucherstäbchen mit Eucalyptusduft kommen aus Australien. Von den Blättern des Eucalyptusbaumes ernähren sich die z.B. die Koalabären. Das Teebaumöl wird aus Australien importiert und das Emuöl hat sich bei trockener Haut und der Schuppenflechte bewährt und wird bereits seit Jahrhunderten von Aborigines zur Hautpflege benutzt.

In Australien wachsen viel endemische Blumen und Pflanzen. Aus diesen Wildblüten werden Essenzen hergestellt u.a. die Love Remedies, die die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers stärken. Die Tinkturen helfen bei seelischen Belastungen und sie helfen den Gemütszustand zu stabilisieren. Juta Stepanovs hat die Methode, um die wertvollen Essenzen von den Blüten zu gewinnen, ohne dabei die Pflanzen zu zerstören, von den Aborigines übernommen und noch verfeinert. Dabei werden die Pflanzen nicht zerstört und es werden keine Pflanzenteile abgeschnitten.